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Sport nach Geburt – ab wann darf ich das?

Sport nach Geburt – ab wann darf ich das?

Viele frisch gebackene Mütter haben nach der Geburt einen Wunsch. Sie wollen die überschüssigen Pfunde schnell wieder loszuwerden. Die Frage ist vor allem, wann mit Sport nach der Geburt begonnen werden darf!? Um dem gewünschten Gewichtsverlust näher zu kommen. Die Frage lässt sich abschließend nicht allgemein beantworten. Sie hängt vor allem von der sportlichen Aktivität vor der Geburt ab.

Mütter, die vor der Schwangerschaft eher unsportlich waren, sollten sich mit Sport nach der Geburt zunächst etwas zurückhalten. Der Körper ist nicht nur geschwächt, sondern Sport gar nicht kennt. Die Belastung wäre hier zu groß. Mütter, die sich schon vor der Geburt mit Sport auseinandergesetzt haben und auch bis kurz vor der Entbindung diesen mehr oder weniger aktiv betrieben haben, können deutlich früher mit Sport nach der Geburt beginnen. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, hängt vom persönlichen Gefühl ab und sollte im Zweifel mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Der Start für Sport nach der Geburt kann bei allen Müttern im Prinzip gleichermaßen ausfallen. Der Einstieg kann eine Rückbildungsgymnastik sein, kombiniert mit einer Beckenbodengymnastik. Hier geht es noch nicht so sehr um die überschüssigen Kilos, sondern viel mehr, den Körper bei seiner Rückbildung zu unterstützen.

Sport nach der Geburt, die jeder bedenkenlos durchführen kann, sind die kleinen Bewegungseinheiten, die der Alltag von ganz allein bietet. Darunter einfaches Spazierengehen mit dem Neugeborenen. Das ist ein schonender Einstieg in den persönlichen Sport nach der Geburt und ein wenig frische Luft tut dem eigenen Gemüt unwahrscheinlich gut. Mit steigendem Wohlbefinden können die Spaziergänge dann auch immer länger ausfallen.

Wann Sport nach Geburt tabu sein sollte

Gab es während der Schwangerschaft vermehrt Rückenschmerzen oder Schmerzen im Becken? Dann sollte Sport nach der Geburt zunächst ausfallen bzw. intensiv mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Problematisch kann eine vorübergehende Inkontinenz nach der Geburt sein. Mütter, denen beim Husten oder Niesen ungewollt Urin entweicht, könnten dieses Phänomen auch bei sportlichen Aktivitäten bekommen. In diesem Fall sollte Sport so lange tabu bleiben, bis sich die Situation normalisiert. Helfen kann hier allerdings die schon erwähnte Beckenbodengymnastik. Auch Sie ist auch eine leichte Form von Sport nach der Geburt und hilft außerdem ganz gezielt dabei, die vorübergehende Inkontinenz schneller in den Griff zu bekommen.

Ist der Beckenboden noch nicht wieder vollständig regeneriert, sind vor allem Sportarten wie Sit-Ups oder Tennis völlig fehl am Platze. Auch Aerobic kann den Beckenboden in diesem Stadium zu stark belasten.

Wege zurück zum Normalgewicht

Sport nach der Geburt ist nur ein Weg, um wieder zum Normalgewicht zu kommen. Eine weitere Option ist die richtige Ernährung. Gesund und ausgewogen sollte sie nach der Entbindung sein. Das hilft unter Umständen schon deutlich mehr als Sport nach der Geburt. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben und eine echte Diät auf jeden Fall vermeiden. Das gilt vor allem dann, wenn Mütter Ihr Neugeborenes stillen.

Durch eine Diät würden benötigte Zuckerreserven im Körper knapper ausfallen. Der Körper würde sich dann an den Fettreserven bedienen. Was für die werdende Mutter zwar wünschenswert ist, kann für das Baby ungünstig ausfallen. In den Fettreserven sind unter anderem Ketone eingelagert, die dann freigesetzt und über die Muttermilch in das Neugeborene gelangen können. Diese Ketone sind allerdings für das Kind alles andere als gesund.

Stillen selbst kann hingegen ein guter Weg zum Normalgewicht sein. Denn durch das regelmäßige Stillen verbraucht der Körper deutlich mehr Kalorien, als normal. Das Gewicht kann sich daher bei manchen Frauen allein durch das Stillen über einen längeren Zeitraum auf ganz natürlichem Weg normalisieren.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass leichter Sport nach der Geburt in Form von Rückbildungsgymnastik, gesunde Ernährung und Stillen ein gutes Paket sind. So können Sie zum Normalgewicht zurückkehren. Zwar ist dies nicht der schnellste Weg, aber die so verlorenen Kilos verhelfen zu einem Normalgewicht. Bei diesem Weg ist kein JoJo-Effekt zu erwarten.

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Abnehmen in der Schwangerschaft

Abnehmen in der Schwangerschaft

Viele werdende Mütter quält während der Schwangerschaft ein Gedanke: Wie werde ich die zusätzlichen Pfunde, die ich jetzt bekommen werde, ganz schnell wieder los? Oder kann ich sogar schon jetzt abnehmen in der Schwangerschaft? Eine gewisse Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist unvermeidlich und das ist auch gut so!

Warum nimmt man in der Schwangerschaft eigentlich zu?

Der Hauptgrund, warum eine werdende Mutter während der Schwangerschaft an Gewicht zulegt, ist der, dass sie nicht mehr allein in ihrem Körper steckt. Das heranwachsende Kind, das bis zur Geburt im Durchschnitt 3,4 Kilogramm erreicht, wiegt mit. Ebenso die Plazenta und das nicht zu vergessende Fruchtwasser. Weiterhin finden während der Schwangerschaft gewisse Veränderungen im Mutterleib statt. Die Brüste wachsen an, die Gebärmutter legt deutlich an Muskelmasse zu. Außerdem steigt die Menge an Blut und Wasser im Körper an.

Da nun für Mutter und entstehendes Kind deutlich mehr Energie benötigt wird, legt der Körper zusätzliche Depots an. Um für den Fall der Fälle ausreichend Reserven zu haben. All diese Gründe sorgen dafür, dass das Abnehmen in der Schwangerschaft kein leichtes Unterfangen ist. Durchschnittlich baut eine werdende Mutter mindestens 8 Kilogramm zusätzliches Gewicht durch die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft auf.

Zusammen mit dem Kind können so schnell Extrapfunde zwischen zehn und 20 Kilo zusammenkommen. Das ist völlig normal und sollte grundsätzlich von jeder Frau auch so hingenommen werden.

 

Kann man trotzdem in der Schwangerschaft abnehmen?

Die gerade genannten Veränderungen im Körper und deren Wirkung auf das Gewicht machen schon deutlich, dass das Abnehmen in der Schwangerschaft kaum möglich ist. Nimmt man beispielhaft einen gesunden Gewichtsverlust, den Ernährungsberater nichtschwangeren Frauen empfehlen, dann dürfen pro Woche 500 Gramm abgenommen werden. Das ist schon eine Herausforderung. Wenn man allein die durchschnittlichen 13 Kilogramm, die eine Frau in der Schwangerschaft zulegt, durch Abnehmen in der Schwangerschaft neutralisieren will.

Spätestens beim Vorhaben, noch mehr Gewicht in der Schwangerschaft zu verlieren, wird es richtig problematisch. Eine Frau müsste in diesem Fall weniger Kalorien täglich zu sich nehmen, als vor der Schwangerschaft. Das dann allerdings in einer Zeit, in der sie an sich mehrere hundert Kalorien zusätzlich am Tag benötigt. Eine Frau, die das Abnehmen in der Schwangerschaft zum Ziel hat, hält ihrem Ungeborenen damit wichtige Nährstoffe und Energie vor und kann ihm damit sogar schaden.

Sich gutes tun statt abnehmen in der Schwangerschaft

Abnehmen in der Schwangerschaft sollte tabu bleiben. Allerdings lässt sich einiges unternehmen, um für die Zeit nach der Schwangerschaft und dem dann folgenden Gewichtsverlust vorzuarbeiten. Schwangere sollten statt abnehmen in der Schwangerschaft für eine ausgewogene Ernährung sorgen. Das verhindert, dass deutlich mehr Energiereserven als nötig in Form von Fettpölsterchen eingelagert werden.

Außerdem ist eine nährstoffreiche Kost durchaus gut für das heranwachsende Kind. Es profitiert von den vielen Nährstoffen ganz aktiv mit. Abnehmen in der Schwangerschaft wird gern mit Bewegung in Verbindung gebracht. Die ist auch ohne Abnehmen in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen, denn sie hilft Problemen vorzubeugen, etwa einem Schwangerschaftsdiabetes oder einem Kaiserschnitt.

Besser nach der Geburt als abnehmen in der Schwangerschaft

Werdende Mütter sollten sich über ihre Gewichtszunahme während der Schwangerschaft nicht allzu viele Gedanken machen, sondern möglichst stressfrei ihre Schwangerschaft genießen. Das tut auch dem ungeborenen Kind gut!

Viel nützlicher ist es, nach der Schwangerschaft bewusst an die überschüssigen Pfunde heranzugehen. Dazu empfehlen sich einfache Übungen und eine Rückbildungsgymnastik, die einige Wochen nach der Geburt begonnen werden kann. Leichte Bewegung und eine gute und ausgewogene Ernährung sind die ersten Schritte nach der Geburt, um schnell wieder zu altem Gewicht zurück zu gelangen und das Vorhaben „Abnehmen in der Schwangerschaft“ überflüssig zu machen.

Wann welche körperliche Belastung zur Gewichtsreduktion in Frage kommen sollte und darf, kann im Zweifel der behandelnde Arzt erläutern. Keinesfalls darf körperliche Betätigung überdurchschnittlich anstrengen oder sogar Schmerzen bereiten.

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So verlieren Sie die überschüssigen Pfunde nach der Schwangerschaft

So verlieren Sie die überschüssigen Pfunde nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft stellt sich Ihr Körper ganz bewusst um, um dem Neugeborenen all das geben zu können, was es nun braucht. Dazu gehört ganz natürlich eine Gewichtszunahme, die nach der Entbindung leider nicht gleich wieder verschwunden ist. Sie haben vielleicht selbst das Problem vor Augen, das sich nach der Schwangerschaft zeigt. Sie wünschen sich den After Baby Body, der so ideal aussieht, wie Ihr Körper vor der Schwangerschaft. Dies natürlich so schnell wie möglich.

Der allererste Schritt auf dem Weg zum After Baby Body sollte Geduld sein. Geben Sie Ihrem Körper einige Wochen Gelegenheit, sich in seinen natürlichen Bahnen zurück zu formen. In dieser Zeit des Wochenbetts (rund sechs bis acht Wochen nach der Geburt) verheilen zunächst die Wunden, die die Geburt hinterlassen hat. Haut und Gewebe regenerieren sich und bilden sich allmählich zurück. Und auch das Gewicht reduziert sich in dieser Zeit schon von allein. Denn Wassereinlagerungenverschwinden und die Blutmenge im Körper verringert sich wieder. Alles, was dann noch übrig bleibt, sind die ungeliebten Pfunde, die Sie vom gewollten After Baby Body trennen. Hier kommt ein leichtes Training zum Zuge, kombiniert mit der richtigen Ernährung. Achtung: Auch nach dem Wochenbett immer erst das OK des Arztes einholen!

Das können Sie im Wochenbett für Ihren After Baby Body schon tun

Um es klar vorweg zu sagen: Große Anstrengungen müssen im Wochenbett tabu bleiben. Dennoch können Sie die Zeit bereits nutzen, um mit ersten einfachen Gymnastikübungen zu beginnen. Voraussetzung für die Durchführungen solcher Wochenbettgymnastikübungen ist der problemlose Verlauf der Entbindung und ein körperlich den Umständen entsprechend guter Zustand. Zu diesen Übungen gehören unter anderem leichte Anspannübungen verschiedener Muskelpartien, die während der Schwangerschaft besonders in Anspruch genommen wurden. Sollten hier nur leichte Schmerzen aufkommen, beenden Sie bitte sofort die Übungen!

Eine ganz einfache Übung für den After Baby Body in der ersten Zeit ist übrigens die betont aufrechte Haltung beim Gehen, Sitzen oder Stehen.

 

Nächster Schritt: Die Rückbildungsgymnastik

Gibt der behandelnde Arzt nach der Sechs-Wochen-Untersuchung grünes Licht, dann können Sie die nächste Etappe zum Erreichen Ihres After Baby Bodys einläuten. Ideal für Sie ist ein Rückbildungskurs. Bei diesem werden Sie lernen, all jene Muskelgruppen schonend und effektiv zu trainieren, die Sie während der Schwangerschaft besonders beansprucht haben. Dazu gehören unter anderem der Bauch, der Beckenboden und die Muskulatur des Beckens. Schultern, Arme und Rücken sind auch Teil dieser Übungen, die allesamt effektiv helfen, die ersten Schritte für den gelungenen After Baby Body zu tun.

Die Rückbildungsgymnastik dient insgesamt weniger dem Gewichtsverlust, als vielmehr der Stärkung einzelner Körperpartien. In dieser Zeit sollten Sie grundsätzlich immer noch auf ein schonendes Workout für den After Baby Body achten. Das heißt weitere und ergänzende Sportarten sollten tabu sein.

 

Ergänzende Maßnahmen zur Gewichtsreduktion

Neben dem schonenden Einstieg in die Stärkung der Muskulatur hilft auch leichte Bewegung im Alltag, um den gewünschten Gewichtsverlust für den After Baby Body zu erreichen. Ein ganz einfaches Mittel sind beispielsweise Spaziergänge. Anfangs noch kurz gehalten, können diese mit der Zeit immer weiter ausgedehnt werden. Natürlich sollten Sie immer nur soweit unterwegs sein, dass Sie Überanstrengungen generell vermeiden.

Sport im klassischen Sinne ist natürlich nicht dauerhaft verboten und kann in der Regel mit Abschluss der Rückbildungsgymnastik zumindest allmählich wieder aufgenommen werden. Ausdauersport ist nicht sofort angeraten, dafür jedoch ruhige Sportarten wie Pilates oder Yoga eine interessante Alternative auf dem Weg zum After Baby Body. Schwimmen oder Walking könnten die nächsten Etappen auf Ihrer sportlichen Laufbahn sein. Alles, was mit Springen oder großer Belastung der Gelenke – wie etwa Joggen – sollten Sie noch eine ganze Weile aufschieben. Bei solchen Sportarten besteht die Gefahr, dass sich der Beckenboden senkt und Inkontinenz droht. Gehen Sie es also möglichst ruhig an, Ihr gewünschter After Baby Body ist auch dann ein sehr reelles Ziel!

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Gewichtszunahme während der Schwangerschaft

Gewichtszunahme während der Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft ist für jede Mutter unbezahlbar! Sie ist aber auch mit vielen körperlichen Anstrengungen und Veränderungen verbunden. Eine für viele Mütter ungewollte Nebenerscheinung ist die unweigerliche Gewichtszunahme. Schwangerschaft bedeutet, dass der Körper besonders viel Energie für das heranwachsende Kinde bereitstellen muss. Eine Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist daher ganz normal und auch dringend notwendig. Schade nur, dass dieses zusätzliche Gewicht nach der Schwangerschaft nicht einfach wieder verschwindet. Die einstige Lieblingshose will nicht mehr passen und die eigentlich glückliche Mutter ist doch nicht mehr ganz so glücklich, wenn sie sich im Spiegel betrachtet. Höchste Zeit also, dem Babyspeck durch die Gewichtszunahme Schwangerschaft den Kampf anzusagen.

 

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft völlig normal

Der Durchschnitt der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft liegt bei rund 14 Kilogramm. Frauen, die zuvor bereits übergewichtig waren verzeichnen in der Regel eine geringere Gewichtszunahme. Schwangerschaft für untergewichtige Frauen bedeutet hingegen eine Gewichtszunahme in der Schwangerschaft oberhalb des Durchschnitts.

Problematisch beim angestrebten Gewichtsverlust sind natürlich prominente Frauen, die nach der Schwangerschaft ganz offensichtlich innerhalb weniger Wochen Ihre Traumfigur zurückbekommen haben. Hinter diesen Ergebnissen stehen in der Regel Blitzdiäten! Diese liefern zwar den gewünschten Effekt, dem Körper aber immens schaden. Nach der Gewichtszunahme durch Schwangerschaft kann daher nur von solchen Methoden abgeraten werden. Denn schließlich braucht jedes Neugeborene eine möglichst gesunde Mama.

Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist außerdem ein durchaus komplexer Vorgang, der das einfache Abnehmen nach der Schwangerschaft zusätzlich erschwert. Während der Schwangerschaft selbst kommt es zu hormonellen Veränderungen im ganzen Körper. Es wird mehr Wasser eingelagert und die Gewebestruktur des Körpers verändert sich. Die Gewichtszunahme durch die Schwangerschaft, die sich auf diese Weise entwickelt, verschwindet nicht so schnell und spurlos, wie das Resultat eines etwas zu guten Lebens.

Gesund abnehmen nach der Schwangerschaft ist also leider auch eine gewisse Geduldsfrage. Vor allem aber eine Frage richtiger Ernährung und angemessener Bewegung.

Mit der richtigen Ernährung fängt alles an

Viele werdende Mütter haben bereits während der Schwangerschaft einen wichtigen Schritt gelernt, der ihnen jetzt im Anschluss hilft im Kampf gegen die Gewichtszunahme. Schwangerschaft und körperliche Veränderungen lassen werdende Mütter deutlich besser auf ihren Körper hören. Sie ernähren sich daher bewusster und nehmen genau das zu sich, was sie gerade benötigen. Haben Mütter diese Erfahrung bereits gemacht, dann fällt es nach der Gewichtszunahme in der Schwangerschaft erheblich leichter, auf die richtige und ausgewogene Ernährung zu setzen.

Die richtige Ernährung für frisch gebackene Mütter besteht aus reichlich Proteinen, Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Vorteilhaft sind jetzt nach der Gewichtszunahme in der Schwangerschaft weniger die energiereichen Speisen, als eine möglichst nährstoffhaltige Kost. Darunter fallen natürlich Obst und Gemüse. Aber auch Fisch und mageres Fleisch. Reine Energielieferanten mit großem Anteil an Kohlenhydraten sind weniger gefragt, um der Gewichtszunahme durch Schwangerschaft entgegenzuwirken.

Gut und ausreichend trinken hilft und ist wichtig. Wasser und ungesüßte Tees sind ideal, aber auch Fruchtsaftschalen mit geringem Zuckeranteil sind in Ordnung. Süßstoffhaltige Getränke sollten gemieden werden. Denn diese verursachen einen Anstieg des Insulinspiegels und bewirken damit ungewollte Hungerattacken.

Insgesamt sollten Mahlzeiten auch nach der Gewichtszunahme durch Schwangerschaft reichhaltig ausfallen. Ergänzt durch Zwischenmahlzeiten oder Snacks mit ausgewogener Kalorienzahl.

Stillen als Mittel gegen die Gewichtszunahme Schwangerschaft

Mütter, die Ihr Neugeborenes stillen wollen, sollten sich von klassischen Reduktionsdiäten generell fernhalten. Eine junge Mutter hat in dieser Zeit einen erhöhten Bedarf an Energie in Form von Kalorien. Rund 2.300 Kalorien benötigt die Mutter für sich, bis zu 700 Kalorienextra benötigt sie zusätzlich für die Produktion der Muttermilch und das Stillen.

Bei einer klassischen Diät, die auf deutlich reduzierte Zufuhr von Kalorien setzt, greift der Körper auf die eigenen Fettreserven (auch jene, die durch Gewichtszunahme während der Schwangerschaft entstanden) zu. Bei diesem Prozess werden jedoch auch gespeicherte Schadstoffe freigesetzt, die dann in die Muttermilch gelangen können. Ferner kann eine Diät bewirken, dass die Muttermilch nicht mit allen nötigen Nährstoffen, die das Neugeborene jetzt dringend braucht, angereichert ist. Mangel an Kalzium, Eisen oder Jod kann bei Mutter und Kind zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Im Gegenzug ist das Stillen aber auch eine durchaus probate Option zum Kampf gegen die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft. Der hohe Energieverbrauch ist ein ganz eigener Baustein, der zum Normalgewicht zurückhelfen kann.

Sport nach der Geburt?

Es klingt ganz logisch: Durch Sport lassen sich die Folgen der Gewichtszunahme durch die Schwangerschaft beseitigen. Der Körper der Frau ist nach der Schwangerschaft allerdings ziemlich mitgenommen und braucht für einige Zeit Ruhe zur Regeneration.

Leichte und angemessene Bewegung ist dennoch möglich und auch im Sinne der Gewichtszunahme durch die Schwangerschaft gesund. Dazu gehört ein regelmäßiges Beckenbodentraining oder auch eine leichte Wochenbettgymnastik. Solche Übungen sind erste Schritte, die anfangs jedoch weder anstrengen noch schmerzen dürfen. Einige Wochen nach der Entbindung kommen dann verschiedene Übungen zur Rückbildung in Frage. Diese konzentrieren sich besonders auf die überdehnte Muskulatur an Bauch und Becken. Auch hier gilt: Kleine, aber regelmäßige Übungen sind ideal. Wenige Minuten täglich reichen in den ersten Wochen schon aus. Ab der 12. Woche nach der Entbindung können dann allmählich wieder konventionelle sportliche Aktivitäten aufgenommen werden, die dann weiter gegen die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft arbeiten.

 

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Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Eine der klassischen Nebenerscheinungen bei Schwangerschaften sind die Wassereinlagerungen. Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft fallen meist vorrangig in den Beinen auf, diese werden oft schwer, nach langem Sitzen oder Stehen schwellen außerdem Füße und Fußgelenke an. Es kommt dann oft vor, dass plötzlich Schuhe nicht mehr passen, die gerade eben noch getragen wurden.

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft treten allerdings auch in den Unterarmen auf, in den Händen oder im Gesicht. Das Gewebe spannt dann, fühlt sich aufgedunsen an und Ringe passen nicht mehr auf die Finger.

Ursache für Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind in der Regel die Schwangerschaftshormone. Durch sie weiten sich Blutgefäße und verlieren gleichzeitig an Elastizität. Im gleichen Zug erhöht sich die Blutmenge im Körper der werdenden Mutter, die Gefäße werden dabei durchlässiger. Blut bleibt gewissermaßen in den Gliedmaßen „hängen“ und der Wasseranteil im Bindegewebe steigt an.

Wie viele Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft sind normal?

Normal ist das, was die meisten schwangeren Frauen in Sachen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft erleben. Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft sammeln sich in Beinen und Füßen im tagesverlauf Wassereinlagerungen an. Morgens scheint alles noch ganz normal zu sein und zum Abend hin kann die Frau praktisch keinen normalen Schuh mehr anziehen.

Diese Form der Wassereinlagerung während der Schwangerschaft ist zwar durchaus unangenehm, schaden aber weder der Gesundheit der werdenden Mutter noch der des heranwachsenden Kindes. Sollten jedoch weitere Beschwerden hinzukommen, die Einlagerungen schmerzhaft werden oder sich über Nacht nicht mehr zurückbilden, dann sollte zur Sicherheit die Meinung des behandelnden Arztes eingeholt werden.

Wenn Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft gefährlich werden

Vor allem Einlagerungen in den Armen und im Gesicht können auf Probleme hinweisen, die auf eine echte Schwangerschaftskomplikation hinweisen können. Schlimmstenfalls können sogar lebensbedrohliche Situationen für Mutter und Kind entstehen.

Sofort zu handeln ist, wenn weitere Symptome auffallen wie erhöhtem Blutdruck, erhöhten Eiweißwerten im Urin, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Augenflimmern oder Schmerzen im Oberbauch. In diesem Fall könnte eine so genannte Schwangerschaftsvergiftung Ursache für die Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sein. Da in der Regel nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten, sollte besser bei jedem kleinen Verdacht der erste Weg zum behandelnden Arzt führen. Er kann ein eventuell schlummerndes Risiko sofort ausschließen oder wirkungsvoll behandeln. Schon allein aus diesem Grund ist es für jede Mutter von entscheidender Bedeutung, die üblichen Vorsorgetermine penibel wahrzunehmen.

Was kann man gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft tun?

Keinesfalls dürfen werdende Mütter durch verringerte Flüssigkeitszufuhr versuchen, den Wassereinlagerungen Herr zu werden. Ebenso scheiden sämtliche entwässernde Medikamente aus. Gleiches gilt auch für bekannte Hausmittel, wie etwa Brennnesseltee. Das Entwässern hat uneingeschränkt zur Folge, dass der Organismus nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird und dadurch Probleme bei Kreislauf und Stoffwechsel auftreten – eine Gefahr für die werdende Mutter und das Ungeborene.

Es gibt allerdings auch einige schonende Möglichkeiten, die Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu gehört vor allem die Entlastung der Beine: wenig stehen, besser die Beine hochlagern. Es sollten immer bequeme Kleidung und Schuhe getragen werden, bei Wassereinlagerungen in den Händen keine Ringe mehr tragen. Stützstrümpfe sorgen für weniger Wasser in den Beinen und können auch das Absacken des Blutes unterbinden. Idealerweise werden diese Strümpfe schon am Morgen angezogen.

Ruhe und viel Flüssigkeit tun dem Körper der schwangeren Frau besonders gut. Sollte es mit der Ruhe im häuslichen Umfeld nicht ausreichend funktionieren, kann sogar ein kleiner Krankenhausaufenthalt in Betracht gezogen werden. Zwei Liter Flüssigkeit Minimum sollten jeden Tag auf dem Speisezettel stehen. Im Kontrast zur Ruhe sollte auch Bewegung stehen. Schonend sollte die Bewegung sein und in außerdem in Maßen genossen. Ideal sind Sportarten im Wasser, Barfußgehen oder Fußgymnastik.

Neben einer ausgewogenen Ernährung helfen sozusagen als Sofortmaßnahme Fußbäder mit Meersalz gegen geschwollene Füße. Wer sie beherrscht, kann außerdem auf Wechselduschen oder Beingüsse ausweichen.

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